Evangelische Religion

Im Rahmen eines ganzheitlichen Bildungs- und Erziehungsauftrags der Schule leistet der Religionsunterricht einen eigenständigen Beitrag. Sein Proprium ist, die Frage nach Gott zu stellen und die religiöse Dimension des Menschseins zu erschließen.
Das heißt:
Er macht Schülerinnen und Schüler mit ihrer Konfession vertraut, begleitet junge Menschen auf der Suche nach dem eigenen Lebenssinn und unterstützt sie, ihre Identität zu finden.
Er thematisiert Religion als prägenden Bestandteil unserer Gesellschaft und Geschichte und trägt dazu bei, anderen Religionen und Kulturen achtsam zu begegnen, um zu einem ethisch verantwortungsvollen Handeln zu verhelfen.
Der evangelische Religionsunterricht versteht sich als Dienst an den Schülerinnen und Schülern, greift die Lebenssituation junger Menschen auf und gibt Hilfen, sie aus der Botschaft des christlichen Glaubens zu deuten. Er erschließt menschliche Grunderfahrungen wie Angenommensein und Bejahung, Gebor-genheit und Vertrauen, Freundschaft und Liebe, Freude und Hoffnung, Arbeit und Freizeit, aber auch Versagen und Schuld, Leid und Enttäuschung, Angst und Not, Krankheit und Tod.
Der evangelische Religionsunterricht ist offen für Schülerinnen und Schüler unterschiedlicher Überzeugungen. Er leistet dadurch einen Beitrag zur Verständigung in der Pluralität.
Der evangelische Religionsunterricht zielt auf überprüfbare Kompetenzen und Inhalte, wobei sich der Glaube selbst einer Überprüfung entzieht.
Über das eigentliche unterrichtliche Anliegen hinaus wirkt der Religions-unterricht mit, Schule als Lebens- und Erfahrungsraum für alle zu gestalten. Dazu trägt er insbesondere durch die Mitgestaltung von Festen und Feiern und durch Gottesdienste bei.
Als kirchliche Lehrkräfte für das Fach evangelische Religion sind Frau Hutler und Frau Schaber an der FRS tätig.

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